Die Chinesische Medizin kennt viele Behandlungsmethoden

Die meisten kennen TCM in Form von Akupunktur. Bei Chinadoc wird aber lange nicht immer Akupunktur angewandt. Die geeigneten Therpieformen werden mit Ihnen abgestimmt und angepasst.
Akupunktur

Akupunktur

Bei der Akupunktur können rund 400 spezifische Stellen auf dem Körper behandelt werden. Die Punkte liegen auf den sogenannten Meridianen, über die sich der Energiefluss und somit die Funktion sämtlicher Organe beeinflussen lässt. Die Nadeln sind mikroskopisch fein und je nach Nadelführung wirkt die Behandlung kräftigend oder beruhigend.

Tuina

Tuina / Anmo

Die traditionelle chinesische Massage heißt ”tuina” oder ”anmo”. Tui-Na beinhaltet im Wesentlichen die Bearbeitung des aktiven Bewegungsapparates (Muskulatur und Bindegewebe), erweitert um mobilisierende und reponierende Manipulationen am Skelett, sowie den Sehnen und Gelenken.

Shônishin

Shônishin ist eine nicht-invasive Akupunkturmethode, die vor mehr als 200 Jahren in Japan zur Behandlung von Kindern entwickelt wurde. Die Behandlung ist besonders bei Neugeborenen und Säuglingen bis hin zu Kindern im Einschulalter bei einer Vielzahl von Störungen und Erkrankunen ausserordentlich wirkungsvoll. 

Akupressur

Akupressur ist die ursprüngliche und älteste Methoden. Da sie nicht invasiv ist, gilt sie auch als sanfte Heilmethode, die den Energiefluss im Körper und die Selbstheilungskräfte anregt. Akupunkte sind die direkten Zugangspunkte zu den Leitbahnen. Durch Pressur (Punktstimulation) wird der Energiefluss in den Leitbahnen unmittelbar beeinflusst und die Energie gelenkt.

Schröpfen

Die Schröpftechnik ist ein seit Jahrtausenden bekanntes Verfahren, bei dem mittels Glaskugeln für ca. 10 Minuten die Hautoberfläche angesaugt wird. Dadurch wird die Durchblutung verbessert, Muskelverspannungen gelockert und es setzt eine Schmerzlinderung ein. Das Schröpfen kann auch blutig erfolgen, d.h. die Haut wird mit einer Lanzette vorbehandelt. Damit wird die Ausleitung von Schlackenstoffen und Flüssigkeitsansammlungen gefördert.

Moxibustion

Bei der Moxibustion wird dem Körper Wärme zugeführt, die Durchblutung verbessert und die Abwehrenergie gestärkt. Bei der Moxa-Behandlung werden Akupunkturpunkte mit Beifußzigarren, -hütchen oder -kügelchen erwärmt. Dabei dringt die Wärme in die Tiefe des Körpers ein und löst die Heilungsprozesse aus.

Kräuter

Kräuter- / Phytotherapie

Jede Rezeptur wird individuell nach diagnostischen Kriterien für den Patienten erstellt. Die verschiedenen Ingredienzien sind meist pflanzlicher Natur und werden als Sud abgekocht und als sogenanntes Dekokt eingenommen. Sie helfen so dem Körper von innen heraus zu heilen. Mögliche Darreichungsformen sind auch Tabletten und Granulate.

Ernährung

Ernährungslehre

Die Diätetik in der TCM ist auch bekannt als Ernährung nach den 5 Elementen. Grundlage der Ernährungslehre sind die Vorstellungen von Yin und Yang. Besteht im Körper ein harmonisches Gleichgewicht dieser Energien, ist der Mensch gesund. Die Ernährung dient dazu, diese Harmonie zu fördern und zu erhalten.

Gua Sha

Gua Sha ist eine Schabetechnik und in Asien in der Volksmedizin verbreitet. Bei dieser Behandlungsmethode wird mit einem Horn- oder Porzelanlöffel über bestimmte Hautareale „geschabt“. Gua Sha ist sehr wirksam bei Muskel- und Gelenkschmerzen, aber auch bei grippalen Infekten.

Qigong

Qigong

Qigong Übungen stärken Körper und Geist und aktivieren die Selbstheilungskräfte. Aus der Ruhe heraus werden einfache Körperhaltungen und Bewegungen entwickelt. Durch die ausgleichenden harmonisierenden Übungen kann sich das Qi, die Lebenskraft, entfalten. Mit Qigong Übungen kann man den Überlastungen des Alltags entgegenwirken, man fühlt sich wieder im Gleichgewicht und kann die Lebensenergien nähren und im Fluss halten.